Schneidverfahren im Vergleich

Schneidverfahren

Laserschneiden

Laserschneiden ist ein thermisches Trennverfahren, bei welchem mittels Laserstrahls Rohre, Profile und plattenförmiges Material bearbeitet werden. Auf diese Weise kann im mittleren und dünnen Blechbereich hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit und Genauigkeit erzielt werden. Es entsteht kein Verzug von Werkstücken wegen des äußerst geringem Wärmeeintrags.

Laserschneiden

Laserschneiden ermöglicht es Ihnen spitzwinklige Geometrien, schmale Stegen und sehr kleine Löcher zu schneiden. Die Lasertube von Adige ist eine Laserschneidmaschine, die für das Rohrlaserschneiden (Kovinc.de) sehr gut geeignet ist.

Weitere Vorteile:

  • eine sehr gute Automatisierung;
  • sehr enge Schnittfuge;
  • Herstellung filigraner und komplexer Bauteilkonturen.

Dieses Verfahren hat auch einige Nachteile, wie zum Beispiel eine begrenzte Blechdicke je nach Auswahl der Laserquelle, Beeinträchtigung der Strahlstabilität beim Baustahlschneiden und Verminderung der Prozessstabilität bei spiegelnden Werkstoffoberflächen. Zur Werkstückoberfläche ist eine hochgenaue Abstandsführung notwendig.

Weitere Nachteile:

  • hohe Betriebskosten;
  • hohe Investitionskosten;
  • hoher Gasverbrauch.

Plasmaschneiden

Plasmaschneiden wird bei elektrisch leitfähigen Werkstoffen benutzt, dass keine Konkurrenz beim Schneiden von Alu-Werkstoffen und hochlegierten Stählen hat.

Plasmaschneiden

Dieses Verfahren schneidet mit geringer Wärmeeinbringung und hoher Bearbeitungsgeschwindigkeiten hochfeste Baustähle.

Weitere Vorteile:

  • Ein- und Mehrbrennerbetrieb;
  • hohe Schnittqualität durch Wirbelgastechnologie;
  • gute Automatisierung.

Nachteile:

  • beim Trockenschneiden liegt der Einsatz bis 160–180 mm Materialstärke;
  • beim Unterwasserschneiden liegt der Einsatz bei 120 mm;
  • breitere Schnittfuge je nach Plasmaquelle;
  • das Plasmaschneiden ist eine ältere Technologie als das Laserschneiden und wird von ihr um einige Längen beim Rohrlaserschneiden geschlagen.

Wasserstrahlschneiden

Mit dem Wasserstrahlschneiden ist das Schneiden von Verbundwerkstoffen, nicht metallischen und metallischen Werkstoffen möglich, egal um wie große Dicken- und Materialbereiche geht.

Wasserstrahlschneiden

Überbrückung von Luftspalten, gute Automatisierung, ausgezeichnete Schnittqualität, schmale Schnittfuge, kein Wärmeeintrag und keine metallurgischen Veränderungen sind nur einige Vorteile vom Wasserstrahlschneiden. Je nach Losgröße gibt es die Möglichkeit mehrere Schneidköpfe im Betrieb zu nutzen.

Je nach Dicke und Materialart stehen die Betriebskosten im Vergleich zu Plasma von 1 : 5 bis 1 : 20. An harten Werkstoffen ist die Schneidgeschwindigkeit relativ gering. Zudem ist das Wasserstrahlschneiden ein nasses und lautes Verfahren.